City Docks

Immer näher an Innenstädte und Kunden

Bild: Panattoni

HIR DÜSSELDORF. Mit dem „City Dock“-Konzept schafft Panattoni einen neuartigen Ansatz für dringend benötigte Gewerbeflächen in den Ballungsräumen und Stadtzentren. Mittlerweile realisiert der Projektentwickler gleich drei der Business Parks am Standort Berlin, weitere entstehen in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Die Nutzung steht einer breiten Zielgruppe aus den Bereichen Handel, Produktion und Gewerbe in wirtschaftlichen Top-Regionen offen.

Für viele Unternehmen gehört der Mangel an geeigneten Gewerbe- und Lagerflächen zu einer der größten Herausforderungen bei der Versorgung ihrer Kunden. Insbesondere in den Ballungszentren und Innenstädten ist die Nähe zu Kunden und Partnern ein wichtiger Faktor für den Geschäftserfolg. Dies gilt nicht nur für das Gewerbe und den Einzelhandel, sondern auch für die Logistik. Immerhin verzeichnete einer der größten Wachstumstreiber im Logistik-Bereich, der eCommerce, auch 2020 mit einem Gesamterlös von über 83 Mrd. Euro eine weitere Bestmarke.

Wachsende Paketvolumina sowie ein erweitertes Sortiment der Online-Händler mit Waren des täglichen Bedarfs erhöhen die Nachfrage nach Lager- und Umschlagpunkten für die „letzte Meile“, den Weg bis zur Haustür des Konsumenten. Doch auch Gewerbetreibende, Start-ups und Handwerker finden kaum geeignete, flexible Räume in den Ballungszentren.

Mit dem innovativen Konzept „City Dock“ will der europäische Projektentwickler für Industrie- und Logistikimmobilien, Panattoni, einen Lösungsweg aufzeigen und dringend benötigte Gewerbeflächen für kleine und mittelständische Unternehmen, schnell wachsende Start-ups sowie Filialisten mit Niederlassungen schaffen. Diese innovativen Business Parks für Nutzer aus den Bereichen Handel, Gewerbe und Produktion befinden sich an zentralen Standorten am Stadtrand- oder in Innenstadtlagen mit guter Verkehrsanbindung.

Neben der Lage in wirtschaftlichen Top-Regionen will der Entwickler mit seinem City-Dock-Konzept mit der Bereitstellung von flexibel nutzbaren und modular erweiterbaren Flächen ab 700 qm punkten, die bei der Ausstattung und der Aufteilung am individuellen Bedarf der Nutzer ausgerichtet werden, sodass sie zum Mitgestalter der Flächen werden. Ein weiterer Vorteil des Konzepts: Die Mieter können innerhalb der Gewerbeparks schnell und einfach weitere Flächen anmieten, sofern diese zur Verfügung stehen, sodass die Nutzer flexibel auf ihre aktuelle Marktlage und ihr Wachstumspotenzial reagieren können.

Das Property Management für die Anlagen übernimmt Panattoni in Eigenregie und bietet zusammen mit spezialisierten Partnern auch das Facility Management an. Mit einem „anwenderfreundlichen Kundenportal“ und einer „24/7 Notrufhotline“ sollen die Kommunikationswege kurz und der Aufwand für die Mieter gering gehalten werden. Nach Erfahrung des Entwicklers ist das vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen von Vorteil, die sich aufs Kerngeschäft konzentrieren können.

Zwei weitere Punkte sind für Panattoni wichtig: Zum einen die Drittverwendungsfähigkeit der City Docks und zum andern eine nachhaltige Entwicklungsstrategie, die den Fokus auf die Revitalisierung von Industriebrachen und Konversionsgrundstücken (Brownfields) richtet. So entsteht in Berlin Marzahn der neue Business Park auf einem ehemaligen Treuhand-Grundstück, das in DDR-Zeiten als Lager für den chemischen Außenhandel genutzt wurde.

Drittverwendungsfähigkeit und Nachhaltigkeit

Neben dem ersten City Dock in Spandau, der Ende 2020 fertig werden soll, entsteht in Berlin Falkensee auf einem 15 700 qm großen Grundstück in 25 km Entfernung zur Innenstadt ein weiterer Business Park mit acht Units auf 14 200 qm, verteilt auf drei Gebäudeteile. Am bereits erwähnten Standort Marzahn (Bild: Panattoni) realisiert der Entwickler eine „innovative Campus-Lösung“, bei der zum ersten Mal die beiden Assetklassen Business- und Logistikpark miteinander vereint werden. Damit will der Projektentwickler die Ansiedlungsmöglichkeit in einem City Dock für Anbieter von intensiveren Logistikdienstleistungen, die über die Bearbeitung der letzten Meile hinausgehen, erweitern. Auf dem 57 000 qm großen Grundstück entstehen 36 000 qm Gesamtbruttogeschossfläche mit sehr guter Anbindung an den Individualverkehr und an diverse Anschlüsse des ÖPNV.

Insgesamt entwickelt Panattoni hier 14 Gewerbe-Units mit einer flexiblen Größe von jeweils 650 bis 950 qm. Dabei können auch mehrere Units in einem Gebäude zusammengefasst werden, womit Nutzern eine Gesamtfläche von bis zu 4 200 qm zur Verfügung stehen könnte.

„Die Suche nach geeigneten innerstädtischen Grundstücken bleibt nach wie vor eine der größten Herausforderungen für Unternehmen aus einer Vielzahl an Branchen“, berichtet Fred-Markus Bohne, Managing Partner bei Panattoni: „Mit den City Docks haben wir ein Konzept entwickelt, das einen überzeugenden Lösungsansatz bietet.“ Dabei sind aus seiner Sicht mehrere Faktoren entscheidend: Größe, flexible Nutzungs- und Erweiterungsmöglichkeiten, die Lage und Attraktivität auch für die Mitarbeiter/innen. „Auch die Möglichkeit einer dynamischen Flächengestaltung bieten für potenzielle Nutzer neben dem Angebot eines umfassenden Betreuungsservices einen ganzheitlichen Gewinn“, ist Bohne überzeugt.

Seit der Entwicklung des City-Dock-Konzepts kann Panattoni bei den neuartigen Business Parks nach eigenen Angaben auf eine ungebremste Erfolgsgeschichte schauen. Seit Jahresanfang 2021 realisiert der Projektentwickler zwei weitere City Dock-Vorhaben außerhalb von Berlin. So entsteht in Essen ein Gewerbepark zwischen den Ballungszentren Oberhausen, Gelsenkirchen und Bottrop. Das Brownfield-Grundstück wurde vormals als Schulzentrum genutzt und befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft des Panattoni Parks Essen. Zudem entsteht mit der City Dock-Entwicklung im baden-württembergischen Leonberg erstmals ein solches Objekt im süddeutschen Raum. Mit der Fertigstellung beider Projekte wird für Mitte 2022 gerechnet.