Retail PIN: Neues Positionspapier zu Handelsimmobilien

Die Performance ganz neu gedacht

Foto: MEC

HIR DÜSSELDORF. Die Digitalisierung des Verkaufsprozesses, Zwangsschließungen während der Corona-Pandemie und vor allem die veränderten Einkaufsverhalten – auch zwischen den Generationen – stellen Einzelhandel und Handelsimmobilien fortwährend vor neue Herausforderungen und zwingen zu eindeutiger Positionierung, um sich für die Zielgruppe klar aufzustellen. Vor diesem Hintergrund hat die 2024 gegründete Denkfabrik Retail PIN für Handelsimmobilien jetzt ihr neuestes Positionspapier veröffentlicht.

Im Mittelpunkt des Papiers, das die Denkfabrik Retail PIN jüngst vorgelegt hat, steht eine neue Logik der Performance: „Entscheidend ist nicht die Kapitalmarktvolatilität“, so heißt es in der Pressemitteilung. Vielmehr zähle das, was vor Ort am Handelsstandort wirke und hier auch messbar sei: Dazu gehören Themen wie Nutzung, Frequenz und Standortqualität, die aus Sicht des Retail PIN die Performance von Handelsimmobilien formen. Die Abkürzung PIN steht dabei für „Positionen / Insights / Network“. Die Denkfabrik bündelt strategisches Know-how und die gemeinsame Vision von Unternehmen, die Zukunft von Handelsstandorten aktiv und nachhaltig zu gestalten.

Mit Blick auf die zentrale Aussage des Retail PIN, dass die Performance einer Handelsimmobilie kein Ziel ist, sondern der Weg und das Ergebnis von konsequenter Zusammenarbeit, wurden in dem Positionspapier sechs zentrale Handlungsfelder für Handelsimmobilien formuliert:

Relevante Frequenz und Aufenthaltsqualität als Treiber von Verweildauer, Bindung und Umsatz: In diesem Kontext wird die Atmosphäre zur „Währung“ eines Handelsstandorts.

Mietverträge mit Einzelhändlern sind Partnerschaften: Deshalb sind mehr Flexibilität, rechtliche Klarheit und die operative Beherrschbarkeit für das Zusammenwirken von Vermieter und Mieter wichtig.

Nachhaltiges Facility Management stärker verankern: Dabei geht es um Strategie, einen ganzheitlichen Ansatz, um Daten und Kooperation der Partner. Nur so könne ein Handelsstandort robust für die Zukunft aufgestellt werden.

Planungsrecht als Ermöglicher: Dabei sollten „Recht“ und „Asset-Strategie“ zusammengedacht werden, um möglich zu machen, was betriebswirtschaftlich für die Handelsimmobilien erforderlich ist.

Nähe der Investoren: Hier geht es um mehr operatives Engagement der Investoren und flexible Businesspläne, weil die Performance eines Handelsstandortes über seine Attraktivität, seine Erlebbarkeit und seine Differenzierung entschieden wird.

Das vollständige Positionspapier des Retail PIN mit weiteren Impulsen gibt es hier:
www.retail-pin.com/standpunkt