Stadtquartiere

Antwort auf die klimaresiliente Stadt

Visualisierung: JTRE

HIR DÜSSELDORF: Die strikte Trennung von Wohnquartieren, Gewerbegebieten und innerstädtischen Einkaufslagen war gestern. Denn die Lebenszeit in kilometerlangen Staus mindern die Lebensqualität und die Abgase belasten die Umwelt. Die Antwort auf diese alte Stadtplanung ist die 15-Minuten-Stadt in der alle Lebensbereiche in einem Mischquartier zusammengefügt sind, sodass Menschen mehr zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren und das Auto stehen lassen können.

„Gemischt genutzte Quartiere gelten heute als eines der wirksamsten Instrumente, um Städte klimaresilienter, wirtschaftlich stabiler und lebenswerter zu gestalten“, konstatiert denn auch der Bauträger JTRE Germany mit Sitz in der Slowakei, der mit dem Quartier Nordhafen Living & Office in der Berliner Europacity gerade eine integrierte Quartiersentwicklung mit 150 Wohnungen, 7 500 qm Büroflächen und den obligatorischen Einzelhandels- und Gastronomieangeboten hochzieht.

„Die Diskussion über nachhaltiges Bauen konzentriert sich häufig auf Energieeffizienz und Gebäudetechnik“, gibt Sebastian Mirrek, Senior Projektmanager bei JTRE Germany, die allgemeine Haltung der Investoren wieder: Doch mindestens genauso wichtig ist aus seiner Sicht die Frage, wie Menschen ihren Alltag organisieren würden. „Ein Quartier, das Wohnen, Arbeiten, Versorgung und Freizeit miteinander verbindet, reduziert Verkehrsaufkommen, stärkt lokale Angebote und schafft urbane Räume, die dauerhaft funktionieren.“ Eine nachhaltige Mobilität entsteht somit nicht nur durch neue Verkehrssysteme, sondern vor allem durch eine Stadtstruktur, die kurze Wege überhaupt erst möglich macht. 

Im Quartier Nordhafen Living & Office kommt die Lage des Areals am Wasser hinzu, wodurch der Freizeitaspekt gestärkt wird. Hinzu kommen für die kurzen Wege die Nähe zum Berliner Hauptbahnhof und das Zusammenspiel von Wohnen, Arbeiten und Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs. Dass auch hohe Nachhaltigkeitsstandards, moderne Mobilitätsangebote und attraktive öffentliche Aufenthaltsbereiche im Nordhafen Living & Office erfüllt werden, liegt auf der Hand. Bleibt die Frage nach der Bezahlbarkeit der Quartierswohnungen im angespannten Berliner Markt. Für die Mieter der Stadt ist das die zentrale Frage der Nachhaltigkeit.

Für den Bauträger JTRE, der seit 2023 auch in Deutschland aktiv ist, ist das Projekt Nordhafen auch ein Beispiel dafür, wie sich die internationale Erfahrung aus seinen beiden Quartiersprojekten, Eurovea City in Bratislava und Triptych Bankside in London, auch auf den Berliner Markt übertragen lassen. Das Unternehmen ist seit etwa 30 Jahren auf die europaweite Entwicklung von gemischt genutzten Quartieren spezialisiert und hat 50 Quartiere in neun Ländern realisiert. Die Projektpipeline hat nach Unternehmensangaben ein Volumen von etwa 11,9 Mrd. Euro.