Aktuelles

Handelsimmobilien standen schon vor der Corona-Krise und dem Shutdown unter Druck und gelten nun noch mehr als Verlierer. Doch der differenzierte Blick auf die Anlageklasse zeigt auch die großen Gewinner und auch noch Potenzial bei Shopping-Centern. Denn Retail Assets sind weniger ein Produkt als vielmehr ein Prozess.

Mit einem Transaktionsvolumen, das die Immobiliendienstleister mit etwa 4 bis 5 Mrd. Euro beziffern, ist das Segment Handelsimmobilien ungewöhnlich stark ins Jahr 2020 gestartet.…

 weiterlesen

Anzeige

Nachdem die EZB im Herbst 2019 das Anleihekauf-Programm wieder hochgefahren hatte, schien der Immobilienboom in eine erneute Verlängerung zu gehen. Mit dem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Shutdown im Rahmen der Pandemie hat sich das Blatt nun gewendet. Die größte Sorge bereitet den Marktteilnehmern ein tiefer Einbruch der Weltwirtschaft.

„Es gibt derzeit mehr Fragen als Antworten“, konstatiert die neue Vorstandsvorsitzende der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) Deutschland,…

 weiterlesen

rv DÜSSELDORF. Die Folgen der Covid-19-Pandemie zeigen in der Immobilienwirtschaft Wirkung. „Mietvertragsabschlüsse werden teilweise verschoben, Deals kommen nicht zustande“, konstatiert die Deutsche Hypothekenbank. Dabei war die Immobilienkonjunktur im ersten Quartal 2020 gut gestartet, doch im Februar gab es einen Rückgang und im März schlug sich die Corona-Krise im REECOX nieder.

Insgesamt verlor der REECOX Deutschland (Real Estate Economy Index) im ersten Quartal gemessen am Vorquartal…

 weiterlesen

So schwer es im Moment fällt, es sich vorzustellen: Es wird eine Zeit nach Covid-19 geben, in der das Alltagsleben zwar vielleicht nicht komplett der Zeit vor der Krise gleicht, sich aber doch zumindest wieder normalisiert. Die Menschen werden die Fußgängerzonen stürmen, in Eiscafés und Pizzerien sitzen und Schaufensterbummel unternehmen. Bis dahin gilt: Die Krise nutzen, um längst überfällige Veränderungen voranzutreiben.

Der Lockdown hat die Digitalisierung landesweit beschleunigt, das gilt…

 weiterlesen

rv DÜSSELDORF. Nachdem sich der Warenhaus-Konzern Galeria Karstadt Kaufhof Anfang April in Folge des Shutdowns im Nonfood-Einzelhandel unter ein Schutzschirmverfahren, ein freiwilliges Insolvenzverfahren, begeben hatte, wurde vergangene Woche bekannt, dass nach drastischen Umsatzausfällen im Rahmen des laufenden freiwilligen Sanierungsverfahrens erhebliche Filialschließungen und ein Personalabbau diskutiert werden.

Zu Beginn des Schutzschirmverfahrens hatte Galeria Karstadt Kaufhof bereits…

 weiterlesen

HIR DÜSSELDORF. Egal ob für private oder institutionelle Investoren, Finanzierer, Asset- oder Portfoliomanager, die Entwicklung des Einzelhandels in der Covid-Ära erfordert eine Neubewertung von Retail-Immobilien und Retail-Strategien. Die Aussichten für 2020 und 2021 sind düster. Nach Branchen-Berechnungen der BBE Handelsberatung und der IPH Handelsimmobilien wird der Umsatz deutlich einbrechen.

Die großen Verlierer sind neben den Textilhändlern die Schuhanbieter mit einem prognostizierten…

 weiterlesen

Kaum dass im März, als die Corona-Krise um sich zu greifen begann, die ersten Kontaktverbotsmaßnahmen ausgesprochen waren und Ladenschließungen drohten, machten auch schon die ersten Nachrichten von Mietaussetzungen die Runde: Vor allem die in der Krise besonders leidgeplagte Gastronomie, die Hotellerie und Teile des Nonfood-Einzelhandels müssten sich, so hieß es, keine Sorgen machen, ihre Miete auf Grund fehlender Einnahmen nicht zahlen zu können.

Vielmehr wurde ein Gesetz erlassen, wonach bis…

 weiterlesen

rv DÜSSELDORF.Das Geschäft des Hamburger Shopping-Center-Investors Deutsche Euro Shop ist im ersten Quartal 2020 stabil verlaufen. Die Folgen des Shutdowns werden sich aus Sicht des Vorstands erst im zweiten Quartal zeigen. Das Unternehmen sieht sich in dieser außergewöhnlichen Situation aber gut aufgestellt.

Von den Mitte März behördlich angeordneten Schließungen im Nonfood-Handel war die Deutsche Euro Shop AG mit ihren klassischen Shopping-Centern nahezu flächendeckend betroffen. So erwartet…

 weiterlesen

rv DÜSSELDORF. In Zeiten der Covid-19-Pandemie spielt die Logistikbranche eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, die Lieferketten zur Versorgung der Bevölkerung und der Hersteller mit wichtigen Vorprodukten und Ersatzteilen zu versorgen. Im Neuvermietungsgeschäft des ersten Quartals 2020 spiegelt sich diese tragende Rolle aber nicht wider. Das hat Gründe.

So konstatiert der Immobiliendienstleister JLL, dass auf dem deutschen Markt für Lager- und Logistikflächen im ersten Quartal dieses…

 weiterlesen

rv DÜSSELDORF. Während das Großhandelsgeschäft der Düsseldorfer Metro AG mit den Kunden aus dem Bereich Hotel, Gastronomie und Catering (HoReCa) europaweit die Folgen des Shutdowns zu spüren bekommt, profitierte der SB-Warenhaus-Betreiber Real, der in der Bilanz noch unter „nicht fortgeführte Aktivitäten“ aufgeführt wird, ganz offensichtlich von den Sonderbedingungen, die hierzulande für den Lebensmitteleinzelhandel und die Nahversorger in der Corona-Krise gelten.

So ist der flächenbereinigte…

 weiterlesen

Die Entwicklung auf dem deutschen Shopping-Center-Markt war – auch durch die Unsicherheiten, die mit der Corona-Krise einhergehen – zuletzt wenig dynamisch. Die zunächst geplanten neun Neueröffnungen werden 2020 laut „EHI Shopping Center Report 2020“ auf vier zusammenschmelzen. Die Entwickler fokussieren sich eher auf die Revitalisierung und Umgestaltung des Bestands. Hinzu kommt, dass das große Verkaufsflächenangebot in Deutschland in Verbindung mit der Zurückhaltung vieler Mieter in punkto…

 weiterlesen

rv DÜSSELDORF. Der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe hat in seinem Urteil am 5. Mai – für die Öffentlichkeit in seiner Eindeutigkeit überraschend – mehreren Verfassungsbeschwerden gegen das 2015 aufgelegte Staatsanleihekaufprogramm (Public Sector Purchase Programme – PSPP) der Europäischen Zentralbank (EZB) stattgegeben. Die Beschwerden richteten sich gegen die Bundesregierung, den Deutschen Bundestag und die Deutsche Bundesbank.

Einige Beschlüsse der EZB zum…

 weiterlesen

Weil sie nach der Öffnung der Einzelhandelsgeschäfte mit einem Kundenansturm wie in der Vor-Corona-Zeit rechneten, erlaubten die Politiker zunächst nur die Öffnung von Läden mit bis zu 800 qm Verkaufsfläche. Großbetriebe durften nur auf verkleinerter Fläche von 800 qm verkaufen. Doch die Städte füllen sich nur langsam.

Die Wiedereröffnung des Nonfood-Einzelhandels mit bis zu 800 qm Verkaufsfläche am 20. April sei durchweg verantwortungsvoll verlaufen, konstatiert der Handelsverband Deutschland

 weiterlesen

Der Lockdown hat zu einem noch nie erlebten Umsatzeinbruch im Einzelhandel geführt, der für viele Unternehmen zur Existenzbedrohung geworden ist. Dies beeinflusst den Wert einer Handelsimmobilie, der sich aus dem Multiplikator aus der nachhaltigen Nettojahresmiete ermittelt. In Innenstadt- und Shopping-Center-Lagen besteht eine hohe Korrelation zwischen Miethöhe und Frequenz. Daher ist es interessant, die Frequenzverläufe bei der Lockerung des Lockdowns zu betrachten.

Eine Analyse aller 22 von…

 weiterlesen

rv DÜSSELDORF.Das Reglement zur Eindämmung der Covid-19-Epidemie hat den hiesigen Einzelhandel und seine Kunden seit Mitte März ziemlich durchgeschüttelt: Shutdown für alle außer die Lebensmittel- und Drogeriemärkte sowie Baumärkte und Gartencenter – je nach Bundesland; die Lockerung für bestimmte Nonfood-Händler und für die Großen nur auf begrenzten Flächengrößen. Das Thema Gastronomie wird erst jetzt diskutiert. Das hat nach Beobachtung des IFH Köln viele Kunden sehr nachdenklich gestimmt und…

 weiterlesen